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Wie ich zum Schreiben kam.
Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Kolumnen – die Welt der Schriftstücke ist vielseitig und interessant. Es offenbaren sich unzählige Möglichkeiten, seine Gedanken zu Papier zu bringen.
Ich begann mit dem Schreiben, als ich noch in der Grundschule war. Ich war damals ein Riesenfan der Cora Mystery Reihe und verpasste keine Folge von Buffy – Im Bann der Dämonen. Ich liebte Gruselgeschichten. Frisch inspiriert schrieb ich einige Kurzgeschichten über Monster, Dämonen und Parallelwelten. Doch die Geschichten gingen in Flammen auf.
Im übertragenen Sinne. In einem Anflug von Selbstzweifeln und Frustration zerstörte ich die Geschichten und ließ das Schreiben vorerst bleiben.
Erst rund zehn Jahre später nahm ich das Schreiben wieder auf, als mein Mann zu mir sagte: "Du liest doch so gern. Warum schreibst du nicht selbst ein Buch?"
So begann ich, meine Gedanken erneut auf Papier zu bannen. In der Zwischenzeit hatte ich immerzu gespürt, dass mir etwas fehlte. Nun wusste ich, was dieses Etwas war.
Hätte mir jedoch damals jemand gesagt, dass ich eines Tages ein Buch veröffentliche, statt ausschließlich für mich zu schreiben, hätte ich gesagt: "Du spinnst doch! Das traue ich mir im Leben nicht zu!"
Allein der Gedanke, etwas zu veröffentlichen, jagte mir eine Heidenangst an. Meine Unsichtbarkeit aufzugeben und ins Licht zu treten, war eine grauenvolle Vorstellung, die ich kaum ertragen konnte.
Die Schreckensszenarien in meinem Kopf kamen bösen Albträumen gleich. Es gab Phasen, in denen ich mich so klein fühlte, dass ich aufgeben wollte.
Doch der Wunsch, etwas Bleibendes zu erschaffen, etwas Kreatives, das inspiriert, entsetzt, "oh nein" - Momente auslöst und vielleicht auch den ein oder anderen Menschen berührt, zum Nachdenken anregt oder zum Handeln bewegt, hat mich angespornt, weiter zu machen.
Im Laufe der Zeit durfte ich großartige Menschen kennenlernen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Durch viel positive Resonanz und Zuspruch fand ich schließlich den Mut, den entscheidenden Schritt zu wagen und mir einen Lebenstraum zu erfüllen. Das Ergebnis: Mein Herzensprojekt, Silhouette des Wahnsinns - Das Monster in meinem Herzen.
Was fasziniert mich am Schreiben:
✏️ Es öffnet ein Tor zu einer Welt, in der nichts unmöglich ist.
✏️ Das Schreiben bietet die Möglichkeit, mit Worten Bilder zu erzeugen, die unter die Haut gehen.
✏️ Das Schreiben ist ein befreiender Prozess.
✏️ Mit meinen Geschichten möchte ich begeistern, berühren und auch zum Nachdenken anregen.
✏️ Figuren Leben einzuhauchen und sie authentisch zu zeichnen ist eine spannende Aufgabe.
✏️ Auf kreative Weise lassen sich Gedanken und Gefühle ausdrücken sowie Handlungen hinterfragen, ohne zu verurteilen.
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Comments (1)
meinesachen
Die Leseproben gefallen mir.